LösungConsent Mode v2

Consent Mode v2, der die EU-Pflicht erfüllt und deine Messung absichert.

Consent Mode v2 ist für Werbetreibende in der EU faktisch Pflicht. Falsch oder gar nicht umgesetzt kostet er Conversions und Remarketing. Wir setzen ihn sauber auf, im Advanced Mode mit modellierten Conversions, serverseitig und mit deinem Consent-Tool exakt verdrahtet.

Consent Mode aktiv DIE VIER GOOGLE-SIGNALE SIGNAL ZUSTAND ad_storage Conversion-Cookies granted analytics_storage Analytics (GA4) granted ad_user_data User-Daten an Google denied ad_personalization Werbe-Personalisierung denied Banner entscheidet SERVER FOLGT
EU-Pflicht sauber erfüllt Modellierte Conversions zurück Server-side, Hosting DE
Das Problem

Pflicht erfüllt oder Messung erhalten, selten beides

Viele Setups stehen vor der Wahl: rechtssicher, aber blind, oder messstark, aber riskant. Ein falsch konfigurierter Consent Mode bringt am Ende keines von beidem.

01

Basic Mode verliert alles

Lädt das Tag ohne Einwilligung gar nicht, geht jede abgelehnte Sitzung komplett verloren. Bei hoher Ablehnungsquote bleibt nur ein Bruchteil sichtbar.

02

Halb umgesetzt ist riskant

Feuert ein Tag vor der Einwilligung oder fehlen Signale, ist weder die Compliance sauber noch die Messung verlässlich. Das Schlechteste aus beiden Welten.

03

Funktionen werden eingeschränkt

Ohne Consent Mode v2 drosselt Google Remarketing und Conversion-Messung in der EU. Zielgruppen schrumpfen, Gebote arbeiten mit weniger Signal.

Die Lösung

Compliance und Messung im Einklang

Vier Bausteine, die Consent Mode v2 sauber, rechtssicher und messstark machen.

Consent Mode v2 korrekt verdrahtet

Die vier Signale ad_storage, analytics_storage, ad_user_data und ad_personalization werden sauber gesetzt und an Google übergeben. Dein Banner entscheidet, das Tracking folgt, nicht umgekehrt.

Advanced Mode für modellierte Conversions

Im Advanced Mode meldet Google auch ohne Einwilligung anonyme Pings, aus denen modellierte Conversions entstehen. So gewinnst du einen Teil der Messung zurück, den Basic Mode komplett verliert.

Serverseitig statt nur im Browser

Das Consent-Signal läuft über den Server-Side-Container, robust gegen Adblocker und Browser-Restriktionen. Die Einwilligung wird konsistent an alle Ziele weitergereicht, nicht nur an ein Browser-Tag.

Mit deinem Consent-Tool verbunden

Ob Cookiebot, Usercentrics oder ein anderes CMP: Wir verbinden dein Banner sauber mit Consent Mode v2, damit Zustimmung und Ablehnung exakt so umgesetzt werden, wie der Nutzer sie gegeben hat.

Im Glossar: Consent Mode v2, Server-Side-Tracking. Das breite Compliance-Bild: DSGVO-konformes Tracking. Auf der Google-Seite: Google Ads Tracking DSGVO. Der Leitfaden dahinter: der DSGVO-Tracking-Leitfaden. Wo dein Consent-Setup steht: das kostenlose Website-Audit.

Wie das Signal aufgelöst wird

Vom Banner bis zur Plattform, ein konsistentes Signal

SO LÖSEN WIR DEN CONSENT AUF 1 BANNER Signal vom Cookie-Banner ad_storage analytics ad_user_data falls leer 2 CLICK-CAPTURE Signal vom letzten Click beim Click bereits gespeichert falls leer 3 MARKEN-FALLBACK Dein konfigurierter Default granted oder unspecified, pro Marke FINAL · ÜBERTRAGEN AN Google Ads GA4

Was ein Besucher im Cookie-Banner anklickt, muss unverändert bei jedem Werbedienst ankommen. Genau dort reißt es in vielen Setups: Das Banner sagt das eine, das Tracking tut das andere.

Wir lösen das Consent-Signal in einer klaren Kette auf, vom CMP, also deinem Consent-Banner-Tool, über den Server-Side-Container bis zu Google Ads und GA4. Jede Station bekommt exakt den Status, den der Nutzer gegeben hat.

Das Ergebnis: kein Tag feuert zu früh, abgelehnte Sitzungen fließen anonym in die Modellierung, und dein Reporting bleibt belastbar.

So funktioniert es

Fünf Schritte zum sauberen Consent Mode v2

  1. 1

    Consent-Tool prüfen

    Wir schauen, ob dein CMP die Google-Consent-Signale überhaupt korrekt ausspielt. Viele Banner setzen Consent Mode v2 nur halb oder im falschen Modus.

  2. 2

    Default-Consent setzen

    Vor jeder Einwilligung steht der Default auf denied. So feuert kein Werbe-Tag, bevor der Nutzer zugestimmt hat, sauber nach Paragraf 25 TDDDG.

  3. 3

    Advanced Mode aufsetzen

    Wir konfigurieren den Advanced Mode, damit Google anonyme Pings für die Modellierung erhält und du modellierte Conversions zurückbekommst, statt sie ganz zu verlieren.

  4. 4

    Serverseitig weiterreichen

    Das Consent-Signal läuft über den Server-Side-Container und wird konsistent an Google Ads, GA4 und die übrigen Ziele übergeben.

  5. 5

    Prüfen und dokumentieren

    Wir prüfen mit dem Tag Assistant und dem Consent-Debugger, dass vor der Einwilligung nichts feuert und die Signale stimmen. Das Setup wird nachvollziehbar dokumentiert.

Wofür sich das lohnt

Gemacht für alle, die in der EU mit Google werben

Überall, wo Einwilligung und Werbe-Messung zusammenkommen, entscheidet ein sauberer Consent Mode v2 über Compliance und über die Hälfte deiner Daten.

Aktive Google-Ads-Konten

Ohne Consent Mode v2 schränkt Google Remarketing und Conversion-Messung in der EU ein. Für jeden, der Google Ads ernsthaft fährt, ist er Pflicht.

GA4 als Reporting-Basis

GA4 verliert ohne Consent Mode v2 einen großen Teil der Sitzungen. Mit Modellierung bleibt das Reporting belastbar, statt löchrig zu werden.

Hohe Compliance-Anforderung

Regulierte Branchen brauchen ein nachweisbar sauberes Consent-Setup. Wir dokumentieren, dass Einwilligung wirklich respektiert wird.

E-Commerce mit viel Traffic

Wo viele Besucher ablehnen, ist der gemessene Anteil ohne Modellierung klein. Advanced Mode holt einen Teil davon zurück.

CMP-Wechsel oder Relaunch

Beim Wechsel des Consent-Tools oder einem Website-Relaunch reißt das Setup oft. Ein guter Zeitpunkt, Consent Mode v2 richtig aufzusetzen.

Unsicheres Bestands-Setup

Viele Setups laufen im Basic Mode oder feuern vor der Einwilligung. Wir bringen Compliance und Messung wieder in Einklang.

FAQ

Häufige Fragen zu Consent Mode v2

Was ist Consent Mode v2 und ist er Pflicht?

Consent Mode v2 ist Googles Mechanismus, um den Einwilligungsstatus eines Nutzers an Google-Dienste wie Google Ads und GA4 zu übergeben. Er steuert über vier Signale, ob und wie Daten verarbeitet werden dürfen. Für Werbetreibende, die in der EU Personalisierung und Remarketing mit Google nutzen wollen, ist Consent Mode v2 faktisch verpflichtend: Ohne ihn schränkt Google Funktionen wie Remarketing-Listen und Conversion-Messung ein. Er ersetzt aber nicht dein Consent-Banner, sondern setzt dessen Entscheidung technisch um.

Was ist der Unterschied zwischen Basic und Advanced Mode?

Im Basic Mode werden die Google-Tags erst gar nicht geladen, solange keine Einwilligung vorliegt. Lehnt ein Nutzer ab, geht für die Messung alles verloren. Im Advanced Mode laden die Tags, senden ohne Einwilligung aber nur anonyme, cookielose Pings ohne personenbezogene Daten. Aus diesen Pings modelliert Google einen Teil der entgangenen Conversions. Advanced Mode liefert dadurch ein vollständigeres Bild, muss aber sauber aufgesetzt sein, damit ohne Einwilligung wirklich keine personenbezogenen Daten fließen.

Was sind modellierte Conversions?

Wenn ein Nutzer das Tracking ablehnt, kannst du seine Conversion nicht direkt messen. Im Advanced Mode bekommt Google anonyme Signale und schätzt daraus, wie viele Conversions in der nicht eingewilligten Gruppe stattgefunden haben. Diese modellierten Conversions erscheinen in deinen Berichten und fließen ins Smart Bidding ein. Sie sind eine statistische Schätzung, kein Einzelnachweis, machen aber einen spürbaren Teil der sonst verlorenen Messung wieder nutzbar.

Ersetzt Consent Mode v2 mein Cookie-Banner?

Nein. Du brauchst weiterhin ein Consent-Management-Tool, das die Einwilligung einholt, etwa Cookiebot oder Usercentrics. Consent Mode v2 ist die Brücke, die das Ergebnis dieses Banners an Google übergibt. Beide gehören zusammen: Das Banner entscheidet, Consent Mode v2 setzt um. Wir verbinden beide sauber, damit kein Werbe-Tag vor der Einwilligung feuert und Zustimmung wie Ablehnung exakt umgesetzt werden.

Ist der Advanced Mode datenschutzkonform?

Er kann es sein, wenn er richtig aufgesetzt ist. Entscheidend ist, dass ohne Einwilligung wirklich nur anonyme, cookielose Pings ohne personenbezogene Daten gesendet werden und dass dein Default-Consent auf denied steht. Genau hier gehen viele Setups schief. Wir konfigurieren und prüfen das so, dass vor der Einwilligung keine personenbezogenen Daten fließen. Die rechtliche Bewertung für deinen konkreten Fall klärst du mit deiner Rechtsberatung, eine Lösungs-Seite ersetzt das nicht.

Was kostet die Einrichtung?

Das hängt von deinem Setup ab: dein Consent-Tool, dein Tag-Management, die Zahl der Plattformen und der vorhandene Stand. Einen pauschalen Festpreis auf einer Marketing-Seite zu nennen, wäre unredlich. Im Erstgespräch schauen wir auf deinen echten Stand und nennen dir einen belastbaren Aufwand.

Ob dein Consent Mode v2 die EU-Pflicht erfüllt und gleichzeitig deine Messung schützt, schauen wir uns im Erstgespräch konkret an.

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