Marketing-Attribution-Software, die jeden Verkauf nur einmal zählt.
Google Ads, Meta und dein Affiliate-Netzwerk schreiben sich im Zweifel jeweils denselben Verkauf zu. Addierst du die Reports, steht mehr Umsatz auf dem Papier als im Shop. Wir führen die Touchpoints aller Kanäle an einer Stelle zusammen, deduplizieren sie und zeigen dir eine Zahl, welcher Kanal welchen Anteil am Umsatz hat.
Die Reports in den Werbe-Plattformen sind nicht falsch, sie sind systematisch unvollständig. Daraus folgen drei Probleme, die sich gegenseitig verstärken, und kein einzelner Plattform-Report löst eines davon.
Google Ads sieht nur Google-Klicks, Meta nur Meta-Kontakte, das Affiliate-Netzwerk nur seine eigenen. Keine Plattform kennt die Touchpoints der anderen, und den Beitrag, den sie nicht sieht, bewertet sie mit null.
Ein Kunde sieht Meta, klickt später Google, schließt über einen Gutschein-Link ab. Im Zweifel verbucht jede Plattform diesen einen Verkauf für sich. Addierst du die Zahlen, ist die Summe größer als der echte Umsatz im Shop.
Die meisten Setups rechnen im Kern nach dem letzten Klick. Das überzeichnet Brand-Suche und Gutschein-Affiliate am Ende der Journey und rechnet die Kanäle klein, die die Nachfrage überhaupt erst erzeugen.
Der eigentliche Schaden ist nicht das schiefe Reporting, sondern das Budget, das auf Grundlage dieser Zahlen in die falschen Kanäle wandert.
Hintergrund im Wissensbereich: Multi-Touch-Attribution, Attribution in Google Ads und Meta. Im Glossar: Walled Garden, Cross-Channel Attribution.
Die Antwort auf viele widersprüchliche Reports ist nicht ein weiterer Report, sondern eine Schicht darunter. Sie sitzt zwischen den Plattformen und sammelt ein, was jede einzelne nicht sehen kann. Vier Bausteine machen den Unterschied, in dieser Reihenfolge.
- 01 Alle Touchpoints an einer Stelle, dedupliziert
- Paid Search, Paid Social, Organic, Direct, E-Mail und Affiliate landen in derselben Datenbasis, pro Kunde und pro Bestellung zusammengeführt. Taucht derselbe Sale über mehrere Quellen auf, wird er einmal gezählt. Erst damit verschwindet die Doppelzählung, und die Summe der Kanal-Beiträge ergibt wieder den echten Umsatz.
- 02 Mehrere Attributionsmodelle plus Custom
- Auf der gemeinsamen Datenbasis lassen sich mehrere Modelle nebeneinander rechnen, statt sich früh auf eines festzulegen. Last-Click, Position-Based, Time-Decay und eine datengetriebene Logik liefern unterschiedliche Bilder desselben Umsatzes. Reicht kein Standardmodell, bildet ein Custom-Modell deine eigene Gewichtung ab.
- 03 Affiliate im selben Bild
- Affiliate wird nicht als Sonderfall behandelt, sondern in dieselbe Schicht gezogen wie alle anderen Kanäle. Pixel zwischen mehreren Netzwerken werden dedupliziert, damit du nicht doppelt Provision zahlst, und Gutschein-Codes dem richtigen Publisher zugeordnet. So konkurriert Affiliate im selben Bild mit Paid und Organic.
- 04 Server-seitig, einwilligungskonform, in Deutschland
- Die Datenerhebung läuft server-seitig und consent-first: Ohne gültige Einwilligung wird nicht getrackt. Das Hosting liegt in Deutschland, die Verarbeitung innerhalb der EU, die Rohdaten bleiben deine. Eine Schicht, die unabhängig urteilen soll, darf ihre Daten nicht wieder in einer fremden Plattform liegen haben.
Die Mechanik im Produkt: Cross-Channel-Attribution, Multi-Touch-Attribution. Verwandte Lösung: Multi-Channel-Attribution.
Mehrere Modelle statt einer Wahrheit.
Es gibt nicht das eine richtige Attributionsmodell, deshalb ist es ein Fehler, sich früh auf eines festzunageln. Dieselbe Bestellung über 200 Euro läuft hier durch drei Modelle. Im Last-Click bekommt der Gutschein-Affiliate alles, die anderen Kanäle nichts. Position-Based gewichtet ersten und letzten Kontakt stärker. Eine datengetriebene Logik verteilt nach dem, was in der Vergangenheit wirklich zu Abschlüssen beigetragen hat.
Die Differenz zwischen den Modellen ist kein Widerspruch, den man auflösen muss, sie ist die eigentliche Information. Wer nur Last-Click sieht, hält Meta für wertlos, obwohl Meta die Journey gestartet hat.
Modelle selbst durchrechnen: Attribution-Rechner. Warum Google Ads und Meta auseinanderlaufen: Attribution in Google Ads und Meta.
Drei Modelle, drei Bilder. Die Verschiebung ist die Entscheidungsgrundlage, nicht ein Fehler im Report.
Eine Plattform, die ihre eigene Leistung misst, hat ein Eigeninteresse am Ergebnis. Die Zahlen sind nicht erfunden, aber nach Logiken gerechnet, die den eigenen Beitrag günstig darstellen. Eine unabhängige Schicht hat dieses Interesse nicht: Sie verkauft dir keine Anzeigen und muss keinen Kanal gut aussehen lassen.
Tools nüchtern verglichen: Attribution-Tool-Vergleich. Verwandte Lösung: Multi-Channel-Attribution.
So entsteht eine Zahl über alle Kanäle.
Jeder Schritt baut auf dem vorigen auf. Ohne saubere Zusammenführung helfen auch die besten Modelle nicht. Deshalb diese Reihenfolge.
Kanäle inventarisieren
Wir erfassen, welche Kanäle und Netzwerke heute Umsatz beeinflussen und wo überall gemessen wird.
Zusammenführen und deduplizieren
Alle Touchpoints laufen in dieselbe Datenschicht, pro Kunde und Bestellung. Dubletten werden erkannt und einmal gezählt.
Modelle aufsetzen
Last-Click, Position-Based, Time-Decay und eine datengetriebene Logik laufen nebeneinander, bei Bedarf ein eigenes Modell.
Affiliate anbinden
Netzwerk-Touchpoints kommen in dasselbe Bild, Pixel zwischen Netzwerken werden dedupliziert, Gutschein-Codes dem Publisher zugeordnet.
Steuern
Du siehst den Channel-Mix nach mehreren Modellen und entscheidest das Budget bewusst, statt der Last-Click-Logik zu folgen.
Häufige Fragen zu Marketing-Attribution-Software
Was ist Marketing-Attribution-Software?
Marketing-Attribution-Software ordnet Verkäufe und Conversions den Marketing-Kanälen zu, die daran beteiligt waren. Sie beantwortet die Frage, welcher Kanal welchen Anteil am Umsatz hat, und über welche Touchpoints eine Bestellung tatsächlich zustande kam. Der Unterschied zu den Reports in Google Ads oder Meta liegt in der Perspektive: Eine eigenständige Attribution-Software sammelt die Touchpoints aller Kanäle an einer Stelle, dedupliziert sie und rechnet nach einem nachvollziehbaren Modell, statt jede Plattform für sich zählen zu lassen.
Warum reicht die Attribution in Google Ads und Meta nicht?
Weil jede Plattform nur ihre eigenen Klicks und Views sieht und sich im Zweifel selbst den Sale zuschreibt. Google kennt keine Meta-Kontakte, Meta keine Google-Kontakte, und beide kennen die Affiliate-Touchpoints nicht. Wenn du die einzelnen Plattform-Zahlen addierst, zählst du dieselbe Conversion mehrfach und kommst auf mehr Umsatz, als real geflossen ist. Dazu kommt die Modell-Frage: Die Plattformen bevorzugen Logiken, die ihren eigenen Beitrag günstig darstellen. Erst eine unabhängige Schicht löst die Doppelzählung auf und legt eine Zahl über alle Kanäle.
Welche Attributionsmodelle unterstützt ihr?
Mehrere Standardmodelle nebeneinander und zusätzlich ein eigenes Custom-Modell. Du kannst Last-Click, First-Click, Linear, Time-Decay und Position-Based direkt gegeneinander stellen und dazu eine datengetriebene Logik nutzen. Der Sinn ist nicht, das eine wahre Modell auszurufen, sondern die Verzerrung sichtbar zu machen: Wo Last-Click die Closer-Kanäle überzeichnet und die früh wirkenden Kanäle kleinrechnet. Wenn dein Geschäft eine eigene Gewichtung braucht, bildet das Custom-Modell sie ab, statt dich in ein fremdes Schema zu zwingen.
Bezieht ihr Affiliate mit ein?
Ja, und das ist einer unserer Schwerpunkte. Affiliate sitzt in den meisten Setups unverbunden neben dem restlichen Tracking, mit eigener Netzwerk-Logik und eigenem Pixel. Wir ziehen die Affiliate-Touchpoints in dieselbe Datenschicht wie Paid, Organic und Direct, deduplizieren Pixel zwischen mehreren Netzwerken, damit du nicht doppelt Provision zahlst, und ordnen Gutschein-Codes dem richtigen Publisher zu. So steht Affiliate im selben Bild wie alle anderen Kanäle, statt in einem getrennten Report mit eigener Wahrheit.
Ist das DSGVO-konform und in Deutschland gehostet?
Ja. Die Attribution läuft server-seitig und consent-first: Ohne gültige Einwilligung wird nicht getrackt. Das Hosting liegt in Deutschland, die Daten werden innerhalb der EU verarbeitet. Datenhoheit ist Teil des Ansatzes, die Rohdaten bleiben deine, nicht die einer Plattform im Ausland. Den DSGVO-Status für deinen konkreten Fall solltest du immer auf Basis der aktuellen Auftragsverarbeitungs-Verträge und deiner Consent-Konfiguration bewerten, nicht allein auf Basis einer Lösungsseite.
Was kostet das?
Wir veröffentlichen keinen festen Listenpreis, weil der Aufwand vom Setup abhängt: von der Zahl der Kanäle und Netzwerke, vom Traffic-Volumen und davon, ob du nur die Software oder auch die laufende Steuerung als Service brauchst. Einen seriösen Preis nennen wir deshalb erst, wenn wir dein Setup kennen. Ein pauschaler Preis auf einer Marketing-Seite wäre eine Zahl ohne Bezug zu deinem Fall, und die sparen wir uns. Im Erstgespräch klären wir Umfang und Aufwand und machen ein konkretes Angebot.
Welche Attribution dein Channel-Mix verdient.
Das schauen wir im Erstgespräch an deinen echten Zahlen an, nicht an einem Standard-Beispiel.