Derselbe Sale, sechs Modelle, sechs Wahrheiten.
Trag eine Customer Journey ein. Sieh, wie sechs gängige Modelle denselben Sale aufteilen. Der Unterschied zwischen Last-Click und Multi-Touch entscheidet oft mehr über deine Budget-Verteilung als der Channel-Mix selbst.
So bewerten die 6 Modelle deinen Sale
Jede Zeile zeigt, wie viel Euro das jeweilige Modell diesem Touchpoint zuschreibt. Vergleiche die Modelle und du siehst, welcher Channel je nach Wahl gewinnt oder verliert.
Vereinfachte Beispiel-Modelle zur Veranschaulichung. Reale Berechnungen können je nach Datenqualität, Lookback-Fenster und Channel-Klassifikation abweichen. In DataFirst Track stehen neun Standardmodelle (zusätzlich Priority First, Signal Strength und Hybrid) sowie dein eigenes Custom-Modell zur Verfügung.
Die sechs gängigen Attributionsmodelle in Kurzfassung
In DataFirst Track stehen drei weitere (Priority First, Signal Strength, Hybrid) plus dein eigenes Custom-Modell.
Last Click
Der letzte Touchpoint vor dem Sale bekommt 100 %.
First Click
Der erste Touchpoint der Journey bekommt 100 %.
Linear
Alle Touchpoints werden gleich gewichtet.
Time Decay
Touchpoints näher am Sale bekommen exponentiell mehr Gewicht.
Position-Based
40 % First Click, 40 % Last Click, 20 % verteilt auf die Mitte.
Last Affiliate Click
DACH-spezifisches Modell: Der letzte Affiliate-Touchpoint bekommt alles. Wenn kein Affiliate-Channel in der Journey ist, fällt es auf Last Click zurück.
Tiefere Erklärungen in unserem Glossar. Auf der Feature-Seite zu Multi-Touch-Attribution findest du alle neun Standardmodelle plus den Workshop für ein Custom-Modell.
Häufige Fragen zum Attribution-Vergleich
Was unterscheidet die Modelle, wann nutze ich welches?
Welches Attributionsmodell ist das richtige?
Es gibt kein universell richtiges Modell. Last-Click ist einfach, aber bestraft Top-of-Funnel-Channels. Multi-Touch-Modelle (Linear, Time-Decay, Position-Based) verteilen den Sale fairer, sind aber komplexer. Für DACH-Affiliate-Programme nutzen viele zusätzlich Last-Affiliate-Click. DataFirst Track schaltet zwischen neun Standardmodellen in Sekunden um, ein eigenes Custom-Modell entwickeln wir bei Bedarf gemeinsam mit dir. Du musst dich nicht vorab festlegen.
Warum ist Last-Click problematisch?
Last-Click gibt dem letzten Touchpoint vor dem Sale alles. Das benachteiligt systematisch die Channels, die Aufmerksamkeit erzeugen (Display, Social, SEO), und überbewertet Closer-Channels wie Brand-Suchen oder Voucher-Sites. Wenn du Marketing-Budget anhand von Last-Click optimierst, kürzt du wahrscheinlich die falschen Channels.
Wann nutze ich Last-Affiliate-Click?
Wenn du dein Affiliate-Programm fair bewerten willst, ohne andere Marketing-Kanäle vom Sale auszuschließen. Last-Affiliate-Click ignoriert den absoluten letzten Touchpoint, falls er aus einem Nicht-Affiliate-Channel kommt (z. B. eine Brand-Suche nach dem Affiliate-Klick) und schreibt den Sale dem letzten echten Affiliate-Klick zu. Standard in vielen DACH-Affiliate-Programmen.
Sind die Zahlen aus dem Rechner für meine echten Daten anwendbar?
Der Rechner zeigt das Prinzip an einer einzelnen Customer Journey. In der Realität hast du tausende Journeys, jede mit eigener Sequenz. DataFirst Track wendet die Modelle auf alle Touchpoints in deinem Setup an und liefert dir aggregierte Channel-Reports. Pro Report kannst du zwischen den Modellen per Mausklick umschalten.
Brauche ich für Multi-Touch-Attribution eine eigene Tracking-Lösung?
Ja. Die nativen Reports von Google Ads, Meta oder Affiliate-Netzwerken nutzen jeweils eigene, meist Last-Click-ähnliche Modelle und ignorieren Touchpoints aus anderen Channels. Multi-Touch funktioniert erst, wenn alle Touchpoints zentral erfasst werden. DataFirst Track macht das aktuell über 22 Channels hinweg.