Die JENTIS-Alternative mit eingebauter Attribution: DataFirst Track
JENTIS ist eine Wiener Server-Side-Daten-Pipeline mit Compliance-Fokus. DataFirst Track bringt die Auswertung gleich mit: mehrere Attributionsmodelle, First-Party-Domain und Affiliate-Steuerung, ab 0 Euro. Unten siehst du auch, wo JENTIS vorne liegt.
Dashboard
27.09. bis 26.10.2026. Stand 14:32 Uhr, heute unvollständig. Ansicht anpassen
Umsatz +12 % zur Vorperiode, getragen von Google Ads, META fällt.
Der Server hat 322 Bestellungen zuerst gemeldet, zusammen 65.124,50 €. Diese Bestellungen kommen aus dem Shop und hängen nicht daran, ob der Browser des Käufers das Skript ausführt.
Beide Quellen liefern die Identität gleich vollständig.
ADCELL und AWIN lassen sich hier von Hand abgleichen.
151 als Gewinner, 31 nur beteiligt
Das Wichtigste in drei Punkten
Beide DSGVO-fokussiert aus dem DACH-Raum
Beide verarbeiten server-seitig, also auf dem Server statt im Browser, mit Datenverarbeitung in der EU und klarem Compliance-Anspruch. In diesem Punkt nehmen sich die beiden Plattformen wenig.
Attribution und Affiliate eingebaut, ab 0 Euro
DataFirst Track bringt neben dem Tracking gleich die Auswertung mit: mehrere Attributionsmodelle, First-Party-Domain gegen Safari-Lücken, Daten-Enrichment und Affiliate-Steuerung mit CPO-Blick. Ohne Enterprise-Einführungsprojekt.
Enterprise-Daten-Pipeline mit Compliance-Fokus
Die Wiener Data Capture Platform, also eine zentrale Daten-Schicht, die erfasst, anreichert und verteilt, mit Twin-Server-Architektur. Für Besucher ohne Einwilligung meldet JENTIS Conversions über Synthetic Users, gebaut für Konzern-Setups.
Dreizehn Kriterien, die bei der Tool-Entscheidung zählen
Tracking-Basis, Datenqualität, Attribution, Affiliate und Einstieg. Grau markierte Punkte sind im öffentlichen Funktionsumfang des Anbieters nicht ausgewiesen.
| Kriterium | DataFirst Track | JENTIS |
|---|---|---|
| Herkunft und Hosting | DataFirst Track Deutschland Hosting und Datenverarbeitung in Deutschland, AVV in jedem Paket | JENTIS Österreich Anbieter aus Wien, Datenverarbeitung in der EU |
| Umgang mit fehlender Einwilligung | DataFirst Track Kein Ersatz-Signal Nur echte, eingewilligte Touchpoints tragen die Attribution | JENTIS Fremde Klick-ID (Synthetic Users) Ordnet Besucher ohne Einwilligung einem Verhaltenssegment zu und meldet die Conversion nach Anbieterangabe mit einer zufällig gezogenen echten Klick-ID aus diesem Segment |
| Enterprise-Daten-Pipeline | DataFirst Track Data Hub eingebaut Marketing-Daten sammeln, anreichern und verteilen, ohne Enterprise-Einführungsprojekt | JENTIS Schwerpunkt Data Capture Platform mit Twin-Server-Architektur, trennt rohe von aktivierten Daten |
| Server-Side-Tracking | DataFirst Track Integriert, in jedem Paket JS- plus Server-to-Server-Tracking. Gehostetes Server-Side GTM in Deutschland ab Professional inklusive, sonst als Add-on | JENTIS Kern der Plattform Verarbeitung läuft server-seitig statt im Browser |
| First-Party-Domain gegen Safari-Lücken | DataFirst Track Eigene Tracking-Subdomain CNAME mit Auto-SSL gegen das ITP-Cookie-Limit, plus User Recovery | JENTIS Reverse Proxy und Cookie Lifetime Extender Beides gegen das Sieben-Tage-Limit von Safari, dazu Ad Blocker Recovery. Eine eigene Tracking-Subdomain mit Auto-SSL und eine User Recovery sind nicht ausgewiesen |
| Daten-Enrichment | DataFirst Track Automatisch angereichert Salesabgleich mit den Netzwerken, Journey-Daten, Verteilung an GA4 und Google Ads | JENTIS Anreichern und Verteilen Zentrale Daten-Schicht, die Daten erfasst, anreichert und weitergibt |
| Attributionsmodelle | DataFirst Track Mehrere Modelle parallel Last Click bis Multi-Touch plus eigenes Custom-Modell, direkt vergleichbar | JENTIS Keine eigenen Modelle Versteht sich als Zulieferer und liefert an Attributions-Tools wie Exactag oder Funnel |
| Affiliate-Netzwerke und CPO | DataFirst Track In wenigen Klicks angebunden AWIN, ADCELL und weitere, unbegrenzt in jedem Paket, CPO je Kanal im Blick | JENTIS Elf Netzwerke als Datenziel Eigene Konnektor-Kategorie mit AWIN, Belboon, CJ Affiliate, TradeTracker und weiteren. Conversions gehen raus, eine CPO-Sicht je Kanal und der Abgleich mit Provisionsdaten fehlen |
| Deduplizierung und Provisions-Steuerung | DataFirst Track Automatisch plus Commission Rules Ein Sale, eine Provision. Freigeben und Stornieren direkt am Netzwerk | JENTIS Nur Event-Deduplizierung Eine Anleitung, wie du im Tag Manager doppelt gemeldete Conversions unterdrückst. Über Provisionen entscheidet das nichts |
| API und KI-Anbindung | DataFirst Track REST-API plus MCP-Server Rohdaten je Conversion und Journey, direkt in Claude, Gemini und OpenAI abfragbar | JENTIS HTTP API, kein MCP-Server Server-zu-Server-Daten aus Kasse, ERP und CRM, inklusive Meldung stornierter Bestellungen. Dazu ein Konnektor für ChatGPT Ads |
| Agenturen und Multi-Shop | DataFirst Track Agentur-Panel Mehrere Marken, Kunden-Zugänge und White-Label-Dashboard | JENTIS Auf Enterprise-Betrieb ausgelegt Multi-Container-Management für mehrere Container und Domains, MCC-Verwaltung im Enterprise-Paket, dazu ein Partnerprogramm. Plug-ins für Shopify und WooCommerce, JTL und Shopware sind nicht ausgewiesen |
| Kostenlose Analyse vorab | DataFirst Track Ohne Registrierung Website-Audit und Attribution-Rechner, frei nutzbar | JENTIS Im Vergleich nicht bewertet |
| Preis und Einstieg | DataFirst Track Ab 0 Euro Starter kostenlos, Professional ab 399 Euro pro Monat, jedes Paket 30 Tage testen | JENTIS Auf Anfrage Drei Stufen (Core, Professional, Enterprise), kein öffentlicher Preis |
Alle Angaben zu JENTIS stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen des Anbieters und aus Presseberichten, Stand 31. August 2026. Funktionsumfang und Preise können sich ändern. „Nicht ausgewiesen" bedeutet: im öffentlichen Material des Anbieters nicht als Funktion genannt. Prüfe entscheidende Punkte vor einem Wechsel in der aktuellen Doku des Anbieters.
Zuletzt aktualisiert am
Am schnellsten klärst du den Vergleich mit deinen eigenen Zahlen:
30 Tage parallel testen Pakete und Preise ansehenVier Funktionen, die den Unterschied machen
Keiner dieser Punkte spricht gegen JENTIS. Jeder verschiebt aber die Antwort auf die Frage, welches Tool zu deinem Setup passt.
Jede Conversion gehört dem eigenen Klick
Fehlt die Einwilligung, meldet DataFirst keine Conversion. Die echten, eingewilligten Touchpoints tragen die Attribution, jede Zahl bleibt auf eine reale Interaktion dieses Besuchers zurückführbar. JENTIS meldet solche Conversions mit einer Klick-ID aus einem passenden Verhaltenssegment, also mit dem Klick eines anderen Besuchers.
DSGVO-konformes Tracking ansehenAttribution eingebaut, Modelle nebeneinander
Eine Daten-Pipeline erfasst und verteilt. DataFirst beantwortet zusätzlich, welcher Kanal den Verkauf verdient hat: Last Click, Position-Based, Multi-Touch und dein eigenes Custom-Modell stehen im direkten Vergleich, jede Zahl nachvollziehbar.
Multi-Touch Attribution ansehenTracking über deine eigene Domain
Safari begrenzt Drittanbieter-Cookies auf sieben Tage, Adblocker filtern fremde Tracking-Domains. DataFirst läuft über tracking.deineshop.de als First-Party-Request, mit Auto-SSL und User Recovery. Deine Conversions bleiben sichtbar.
First-Party-Domain ansehenAffiliate angebunden, CPO im Blick
AWIN, ADCELL und weitere Netzwerke bindest du in wenigen Klicks an, unbegrenzt in jedem Paket. Deduplizierung und Commission Rules halten den CPO je Kanal sauber, weil kein Sale doppelt vergütet wird.
Affiliate-Tools ansehenWann passt welches Tool
JENTIS passt besser, wenn
- du ein Konzern oder Enterprise-Betrieb mit eigenem Data-Engineering-Team bist
- eine möglichst lückenlose Datenpipeline dein oberstes Kriterium ist, auch bei fehlender Einwilligung
- du die Twin-Server-Architektur oder Synthetic Users gezielt suchst
- Affiliate-Steuerung für dein Geschäft kaum eine Rolle spielt
DataFirst passt besser, wenn
- du fehlende Einwilligung ehrlich abbilden willst, statt sie künstlich aufzufüllen
- du fertige Attribution und Affiliate-Deduplizierung willst statt einer reinen Datenpipeline
- du eine First-Party-Domain gegen Safari- und Adblocker-Lücken brauchst
- du als Mittelständler oder Agentur einen leichteren Einstieg suchst
- du kostenlos starten oder günstiger einsteigen willst
Unsicher, wo du stehst? Vergleiche Anbieter sachlich im Server-Side-Tracking-Anbietervergleich. Auch interessant: DataFirst als Stape-Alternative.
Von JENTIS zu DataFirst in drei Schritten
Du musst nichts abschalten und nichts kündigen. DataFirst misst unabhängig neben deinem bestehenden Setup, bis du dich entschieden hast.
Setup prüfen
Das kostenlose Website-Audit zeigt, was dein aktuelles Tracking misst und wo Lücken sind. Ohne Registrierung, in wenigen Minuten.
1:1-Setup buchen
Wir richten DataFirst Track gemeinsam mit dir ein. Live in 15 Minuten, ohne Entwickler-Projekt und ohne Eingriff in dein bestehendes Tracking.
30 Tage parallel messen
JENTIS läuft weiter, DataFirst misst daneben. Du vergleichst beide Zahlen an echten Bestellungen und entscheidest danach. Keine Kreditkarte.
Häufige Fragen zu DataFirst und JENTIS
Ist DataFirst eine echte Alternative zu JENTIS?
Ja, vor allem wenn du neben der Datenerfassung auch die Auswertung willst. Beide sind DSGVO-fokussierte Server-Side-Plattformen aus dem DACH-Raum und verarbeiten Daten einwilligungskonform in der EU. JENTIS ist eine Wiener Enterprise-Plattform mit Twin-Server-Architektur und meldet Conversions ohne Einwilligung über die Funktion Synthetic Users. DataFirst Track bringt den breiteren Auswertungs-Funktionsumfang mit: mehrere Attributionsmodelle, First-Party-Domain gegen Safari-Lücken, Daten-Enrichment und die komplette Affiliate-Steuerung inklusive CPO-Kontrolle, und arbeitet bewusst nur mit echten, eingewilligten Signalen.
Kann ich DataFirst parallel zu JENTIS laufen lassen?
Ja, und das ist der übliche Weg, den Vergleich zu klären. DataFirst Track misst server-seitig und unabhängig von deinem bestehenden Setup. Du lässt beide Plattformen 30 Tage nebeneinander laufen, vergleichst die Zahlen an deinen echten Bestellungen und entscheidest danach. Für den Test brauchst du keine Kreditkarte.
Was macht DataFirst gegen Safari-ITP und Adblocker?
DataFirst Track läuft auf Wunsch über eine First-Party-Domain: eine Tracking-Subdomain wie tracking.deineshop.de, per CNAME eingerichtet, mit automatischem SSL. Der Browser behandelt das Tracking damit als First-Party-Request, Safaris 7-Tage-Cookie-Limit für Drittanbieter greift nicht und Adblocker filtern die eigene Domain nicht weg. Zusätzlich verbindet User Recovery Sessions über Cookie-Verluste hinweg, vollständig anonymisiert.
Wie gehen JENTIS und DataFirst mit fehlender Einwilligung um?
Hier liegt der klarste Unterschied. Lehnt ein Besucher das Tracking-Cookie ab, ordnet JENTIS ihn nach Anbieterangabe über sein Verhalten einem Segment zu und meldet die Conversion mit einer zufällig gezogenen Klick-ID aus dem Pool dieses Segments. Die ID ist echt, sie gehört nur zu einem anderen Besucher. Werbeplattformen können damit weiter optimieren. DataFirst tut das bewusst nicht: ohne Einwilligung entsteht keine gemeldete Conversion, andere echte Touchpoints tragen die Zuordnung. Beide Ansätze sind legitim, sie beantworten dieselbe Datenlücke nur unterschiedlich.
Ist JENTIS DSGVO-konform?
Nach den öffentlichen Angaben des Anbieters ja. JENTIS sitzt in Wien, verarbeitet Daten in der EU und trennt mit der Twin-Server-Architektur rohe Besucherdaten von den an Werbeplattformen aktivierten Daten. DataFirst hostet in Deutschland und verzichtet zusätzlich auf jede Signal-Rekonstruktion ohne Einwilligung. Den DSGVO-Status solltest du immer anhand der aktuellen Auftragsverarbeitungs-Verträge und der jeweils gültigen Anbieter-Doku bewerten, nicht anhand einer Vergleichsseite.
Für wen ist JENTIS gebaut?
JENTIS positioniert sich nach öffentlichen Angaben klar im Enterprise-Segment: 2023 flossen 11 Millionen Euro Series-A-Finanzierung ins Unternehmen, auf der eigenen Startseite stehen unter anderem Pixum, Playmobil und Vileda als Kunden. Das Tool passt gut zu großen Websites und Konzernstrukturen mit eigenem Data-Engineering-Team. DataFirst zielt eher auf DACH-Onlinehändler und Agenturen, die Attribution und Affiliate-Steuerung ohne große Einführungsprojekte wollen.
Was kostet DataFirst im Vergleich zu JENTIS?
DataFirst Track startet mit dem kostenlosen Starter-Paket (1.000 Conversions pro Monat). Bezahlte Pakete beginnen mit Professional bei 399 Euro pro Monat, bei jährlicher Zahlung 339 Euro, jedes Paket 30 Tage kostenlos testbar ohne Kreditkarte. JENTIS bietet drei Stufen an, Core, Professional und Enterprise, nennt auf der eigenen Preisseite aber keinen festen Betrag, jede Stufe führt zu einer Angebots-Anfrage. Ein vollständiger Preisvergleich braucht deshalb ein konkretes JENTIS-Angebot, der DataFirst-Einstieg liegt mit dem kostenlosen Starter-Paket in jedem Fall darunter.
Lohnt sich der Wechsel von JENTIS zu DataFirst?
Das hängt vom Setup ab. Deckt JENTIS deinen Bedarf als Enterprise-Datenpipeline mit Compliance-Fokus ab und spielt Affiliate für dich kaum eine Rolle, gibt es selten einen zwingenden Grund zu wechseln. Willst du dagegen Attribution und Affiliate-Deduplizierung in einem Tool, ohne dass fehlende Einwilligung künstlich aufgefüllt wird, oder suchst du einen leichteren und günstigeren Einstieg als Mittelständler oder Agentur, spielt DataFirst seine Stärken aus. Am ehrlichsten klärst du das, indem du beide 30 Tage parallel laufen lässt oder mit einem kostenlosen Audit deines aktuellen Setups startest.